Bissl Neues aus Engeland


Nein, England ist richtig geschrieben, aber manchmal schafft es das Niederländische doch noch in meinen Sprachgebrauch.

Mein werter Vater hat sich gerade per SMS über meine lasche Blogmoral beschwert und da ich ihn über meine Aktivitäten nicht im Dunkeln lassen möchte, hier ein neuer, hoffentlich absolut informativer, auf dem höchsten Stand der elektronischen Übermittlungstechnik abgefasster England-Stand-der-Dinge-Blogeintrag.1

Mal sehen… wann habe ich zuletzt geschrieben… aha, ja, nach dem York-Fotodesaster.

*kalender durchblätter* Hm… Zumba, Swing Dance, Crosstrainer, Zumba, Zumba, Liverpool. Stimmt, ich war am 13.10. in Liverpool. Na, dann habt ihr jetzt erstmal ein paar Bilder verdient.

Seht ihr das Polizeiaufgebot da? Das war irgendeine Demonstration gegen… keine Ahnung. Ich weiß nicht mit was für Ausschreitungen da gerechnet wurde, aber mich hat mehr die Polizei beeindruckt als die Demonstranten.

An dieser Stelle schreibe ich nichts über die Beatles2, denn die waren mir – genauso wie das Fußballstadion – pupsegal. Alle anderen haben Bilder vom Beatlesmuseum oder dem Yellow Submarine, aber nein, dazu habe ich mich nicht hinreißen lassen.3

Vom Hafenviertel war ich ein bisschen enttäuscht, obwohl es vor Museen wimmelte. Aber da wir uns keins richtig angesehen haben, bis auf das Tate  (das auch noch langweilig war), lag das wahrscheinlich mehr an unserer Attraktionenwahl als an allem anderen.

Im Vergleich zu York war es einfach unheimlich enttäuschend, ich verstehe auch nicht wieso. Vielleicht hatten wir uns nicht vernünftig schlau gemacht über die Möglichkeiten in Liverpool oder haben uns einfach für das Falsche entschieden.

Zum Schluss gab es dann aber doch noch ein Highlight: Die Kathedrale von Liverpool! Ihr seht es wahrscheinlich an den Fotos. Sie ist wunderschön! Ich wollte gar nicht mehr das Innere verlassen, geschweige denn vom Turm wieder herunterkommen. Meine Höhenangst kam beim Auf- und Abstieg zwar ein bisschen durch (s. das Foto mit dem Blick runter auf die Kathedralenglocken), aber es hat sich allemal gelohnt!

Oh, beinahe hätte ich auch die ausgebombte Kirche aus dem zweiten Weltkrieg vergessen! (ja, das ist ein Blick aus dem Inneren. Das Dach ist komplett weggesprengt)

Es war sehr beeindruckend so etwas zu sehen und dass so ein Mahnmal mitten in der Stadt bestehen bleibt.

Das war es aber leider auch schon zu Liverpool. Es war kein spannender Ausflug, dennoch lohnenswert für einen günstigen Tagestrip und einer Möglichkeit mal aus Hull rauszukommen.

Das nächste Mal schreibe ich dann mal über meine Funktion als Deutschlehrerin hier, über meine Englischveranstaltungen, London und Halloween. Solange ich langsam wieder aufhole ist denke ich alles im Lot und der Blog verstaubt nicht zu schnell.

Also dann, machts gut und ich hoffe ich habe nicht zu sehr mit meinem langweiligen Liverpooltrip gelangweilt 😉


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Fußnoten
1. Wenn mir das nicht virtuelle Haue von ihm einbringt, dann weiß ich auch nicht weiter
2. see what I did there?
3. Überseht einfach das Foto von Michal mit ihm und der John-Lennon-Statue

2 Gedanken zu „Bissl Neues aus Engeland“

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