Scarborough


Na, man kann es schon der Überschrift entnehmen, heute war ich an der Küste in Scarborough. Viel hatte ich von dem Trip gar nicht erwartet, außer aus Hull herauszukommen und mal die Nordsee von England aus zu bewundern. Ohje… ich lag absolut falsch. Es war so wunder-wunderschön!

Endlich gab es mal richtig echtes englisches Wetter! Man kann es den unten angehängten Bildern schon entnehmen, es war wechselhaft als gäbe es keinen Morgen mehr. Innerhalb einer halben Stunde hatten wir glaube ich alles:  Sonne, Regen, Sturm und alles was es dazwischen gibt. Ich glaube ich hatte noch nie so viel Spaß Fotos zu schießen, obwohl mir noch nie im Leben so kalt war.1

Vom Bahnhof sind wir von der Innenstadt direkt runter zum Hafen gelaufen; immer schön bergab. Gewundert haben mich die ganzen Kasinos und Glücksspielshops, was aber nicht von der schönen Aussicht auf’s Meer abgelenkt hat. Wir sind alles abgelaufen am Hafen; von der kleinen Fischerbude und einer Rettungsboothütte bis zu einem Segelprivatclub und einem Mini-Alljahresjahrmarkt.2

Dann sind wir hoch zu den Überresten der Burg gelaufen und zum Glück war in der Zeit das Wetter auch so gnädig uns in Ruhe zu lassen, um den Aufstieg zu bewältigen. Es war leichter als gedacht und in 10-15 Minuten waren wir oben. Wie es war entnehmt ihr am Besten den Fotos. Nur eins dazu: Ich hatte wirklich noch nie in meinem Leben zuvor einen Regenbogen gesehen, der auf beiden Seiten endete. Jetzt schon. Er war wunderschön und ist leider viel zu schlecht repräsentiert auf den Fotos!

Im Burgshop habe ich nebenbei wirklich meinen absoluten Lieblingswein gefunden – wenn man das überhaupt noch Wein geschmacklich nennen kann. Wer besonders importfreudig ist, kann Ginger Wine hier bekommen. Wer lieber schnorren will, der muss auf meine Heimkehr warten, denn eine Flasche bringe ich garantiert zur Verkostung mit.

Auf dem Weg zum Hafen war uns übrigens ein interessanter Fudge-Laden3 ins Auge gesprungen, der uns auch auf dem Rückweg nicht aus dem Kopf ging. Also hinein mit uns und Fudge probieren und kaufen!  Inzwischen wünschte ich mir ich hätte mehr gekauft den a) War es extrem günstig und b) – wie ich jetzt bestätigen kann (*mampf*) – extrem lecker. Ich bringe etwas davon mit nach Deutschland, aber ich kann nicht garantieren, dass etwas übrig bleibt, wenn ich die Tüte erstmal meiner Familie überlassen habe.

…vielleicht sollte ich noch mehr davon auftreiben, nur zur Sicherheit.

Zum Schluss präsentiere ich euch noch die Fotos und verabschiede mich damit für heute von euch. Bis zum nächsten Mal!

PS: Über meinen Trip nach Oxford werde ich nicht schreiben. Es war durchaus interessant, aber dieser Ausflug motiviert mich nicht zu einem Blogeintrag. Die Fotos sind aber bereits in der Galerie oben zu sehen!


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Fußnoten
1. Obwohl… falsch. Meine kälteste Erfahrung war das Subway to Sally Konzert in Kassel vor einigen Jahren. Das topt glaube ich nicht mal England
2. Sollte es dieses Wort nicht geben: Jetzt gibt es das!

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