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	<title>Procrastination live!</title>
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	<description>&#34;Ich mach&#039;s morgen...&#34;</description>
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		<title>Aufschub II</title>
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		<pubDate>Tue, 24 Jan 2012 19:35:54 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Sarah</dc:creator>
				<category><![CDATA[Gedichte]]></category>

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		<description><![CDATA[Gerade wiedergefunden. Meine Vorlage zu Aufschub I, nur in freier Gedichtsform und weniger Prosa. &#160; Aufschub. Eine Bezeichnung gar kurz für eine Tätigkeit die sich über lange sehr lange lange Zeit erstrecken kann. Aufschub heißt vermeiden. Am Besten zu vergessen was man tun sollte es aber nicht tut. Prokrastination. ein schönes Wort. wenn auch verharmlosend [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Gerade wiedergefunden. Meine Vorlage zu Aufschub I, nur in freier Gedichtsform und weniger Prosa.</p>
<hr />
<p>&nbsp;</p>
<p>Aufschub.</p>
<p>Eine Bezeichnung<br />
gar kurz für eine<br />
Tätigkeit<br />
die sich über lange<br />
sehr lange<br />
lange<br />
Zeit<br />
erstrecken kann.</p>
<p>Aufschub<br />
heißt vermeiden.<br />
Am Besten zu vergessen<br />
was man tun<br />
sollte<br />
es aber nicht tut.</p>
<p>Prokrastination.</p>
<p>ein schönes Wort.<br />
wenn auch verharmlosend<br />
im Antlitz der<br />
jedesmal<br />
herannahenden Deadline.</p>
<p>Deadline</p>
<p>wörtlich Todeslinie -<br />
Kopf ab<br />
tot.</p>
<p>Jener nahende Zeitpunkt<br />
wenn Aufschub ärgert<br />
an einem nagt<br />
bohrt<br />
reißt<br />
kratzt<br />
zerfetzt<br />
kurz:<br />
wenn sie lästig wird.</p>
<p>Dann geht es endlich<br />
ans Werk!<br />
und ich bin dann doch<br />
froh<br />
letztlich meine Arbeit<br />
getan zu haben.</p>
<p style="text-align: right;"><a href="http://creativecommons.org/licenses/by-nc-nd/3.0/deed.de" rel="license"><img src="http://i.creativecommons.org/l/by-nc-nd/3.0/80x15.png" alt="Creative Commons Lizenzvertrag" /></a></p>
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		<title>Aufschub I</title>
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		<pubDate>Fri, 08 Jul 2011 18:25:49 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Sarah</dc:creator>
				<category><![CDATA[Prosa]]></category>

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		<description><![CDATA[Aufschub. Eine Bezeichnung gar zu kurz für eine Tätigkeit, die sich über eine zu lange Zeit erstrecken kann. In dieser Zeit heißt es mit größter Anstrengung das zu meiden, was man – nach normalem Menschenverstand – eigentlich  tun sollte. So sollte ich gerade Vieles tun, nur dies hier nicht: und zwar meine Gedanken niederzufaseln. Es [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Aufschub.</p>
<p>Eine Bezeichnung gar zu kurz für eine Tätigkeit, die sich über eine zu lange Zeit erstrecken kann.<br />
In dieser Zeit heißt es mit größter Anstrengung das zu meiden, was man – nach normalem Menschenverstand – eigentlich  tun sollte. So sollte ich gerade Vieles tun, nur dies hier nicht: und zwar meine Gedanken niederzufaseln. Es wird auch schon spät-</p>
<p><em>Papperlapapp! </em><br />
<em>Der Tag ist noch jung! </em><br />
<em>Gleich ist auch noch Zeit dazu!</em><br />
<em>Mein Text kann warten!</em></p>
<p><em>Seht her! </em><br />
<em>Sind meine Schuhe nicht schick?</em><br />
<em>Reden wir über Politik!</em><br />
<em>Wie wär’s mit einem Kartenspiel?</em><br />
<em>Hier! Könnt ihr das auch mit euren Händen?</em></p>
<p><em>Wie? </em><br />
<em>Ich soll zum Punkt kommen? </em><br />
<em>Aber was ist mit meinen Schuhen?</em></p>
<p>Nun gut, es kommt der Moment da wird Aufschub-</p>
<p><em>Ach! Wisst&#8217;er was?</em><br />
<em>Nennen wir es </em><br />
<strong><em>Prokrastination!</em></strong><br />
<em>Hört sich doch gleich</em><br />
<em>sehr viel schöner an.</em></p>
<p><strong><em>Pro-kra-sti-na-tion.</em></strong><br />
<em>Nicht so ekelhaft wie Aufschub.</em><br />
<em>Das ist zu negativ.</em></p>
<p><em><code></code><span style="font-size: x-small;">Stimmt überhaupt die Silbentrennung?</span></em></p>
<p><em>„Ich <strong>prokrastiniere!</strong>“</em><br />
<em>Und wenn es das nicht gibt</em><br />
<em>dann „neologisiere“ ich eben!</em></p>
<p>Zum Ende kommen will ich nur schwerlich, immerhin habe ich nun wieder nichts geschafft. Mich auszulassen über dieses Wort, diese böse Tätigkeit, die mich hindert im Alltag.</p>
<p><em>Ach sieh mal da, wieder was Neues bei Facebook!</em></p>
<p>Aber auch wenn ich wieder nichts erreicht habe, die Zeit ist dennoch um. Ja, Aufschub ist lästig und auch wenn man in seinem Zeitraum das Tun im Nichtstun bis zur Meisterschaft getutet hat, so ist er lästig und nagt und bohrt und reißt und kratzt und zerfetzt, bis endlich das eigentliche Werk getan ist und man zu der Erkenntnis gelangt: Nächstes Mal erledige ich das sofort!</p>
<p><em>Oh, guck mal da, Hundebabys!</em></p>
<p style="text-align: right;"><a href="http://creativecommons.org/licenses/by-nc-nd/3.0/deed.de" rel="license"><img src="http://i.creativecommons.org/l/by-nc-nd/3.0/80x15.png" alt="Creative Commons Lizenzvertrag" /></a></p>
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		<title>Mona Lisa</title>
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		<pubDate>Tue, 05 Jul 2011 15:35:31 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Sarah</dc:creator>
				<category><![CDATA[Prosa]]></category>

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		<description><![CDATA[Aufgabe: Schreibe aus der Sicht der Mona Lisa. Ich interpretiere Aufgaben auch gerne mal anders. Oi! Arr, Licht! Ich will schlafen! Macht diese LEDs wieder aus! Man man man, und das alles nur, weil sie Moni sehen wollen. Aber sie gehört mir! Sie ist mein Innerstes! Was auch jeder sehen kann, wie sie &#8216;in mir [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p style="text-align: center;"><em>Aufgabe: Schreibe aus der Sicht der Mona Lisa.</em></p>
<p style="text-align: center;">Ich interpretiere Aufgaben auch gerne mal anders.</p>
<hr />
<p style="text-align: justify;">Oi! Arr, Licht! Ich will schlafen! Macht diese LEDs wieder aus! Man man man, und das alles nur, weil sie Moni sehen wollen. Aber sie gehört mir! Sie ist mein Innerstes! Was auch jeder sehen kann, wie sie &#8216;in mir drin ist&#8217;.<br />
Ah! Guckt weg! Wir sind nun mal immer intim, okay? Das ist hier Rahmen &amp; Julia, nur dass sie Mona heißt und wir nicht im Tode, sondern in der Ewigkeit vereint sind.<br />
Außer es brennt.<br />
Aber auch dann sind wir in der Asche und dann im Winde verbunden, ha!<br />
Hey hey! Hört auf uns zu fotografieren. Etwas Diskretion bitte. Moni ist zwar fotogen und eine Rampensau, aber das heißt nicht, dass Sie mich einfach mit ablichten dürfen.<br />
Ach Moni, wenn es wieder Nacht wird und wir Ruhe vor diesen Menschen haben, dann singe ich dir ein Lied, ein Klagelied! Wie ich einst ein strammer Baum und du- äh ja, wie du eben jungfräuliche Farbe warst!<br />
Sag mal, was lief da eigentlich zwischen dir und Leonardo? Ward ihr euch sehr nahe? Ich weiß, ich weiß, du willst nicht darüber reden – mal wieder.<br />
Ach, endlich sind die LEDs aus. Es wird auch schon leerer und dunkler im Saal. Gleich habe ich dich wieder für mich ganz allein, mon amour.</p>
<p style="text-align: right;"><a href="http://creativecommons.org/licenses/by-nc-nd/3.0/deed.de" rel="license"><img src="http://i.creativecommons.org/l/by-nc-nd/3.0/80x15.png" alt="Creative Commons Lizenzvertrag" /></a></p>
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		<title>Angst</title>
		<link>http://www.gedankenleergut.de/wordpress/archives/478</link>
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		<pubDate>Wed, 15 Jun 2011 11:34:53 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Sarah</dc:creator>
				<category><![CDATA[Kurzgeschichten]]></category>

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		<description><![CDATA[Schließlich machte er mir ein unmoralisches Angebot und ich wusste einfach nicht wie ich reagieren sollte. Dieser nackte, alte, halb verrottete Mann, dieser Berg Fleisch, der sich zu mir über mein Bett beugte, mit ausgehöhlten und madigen Augen, die nach mir lüsterten. Meine Bettdecke bot keinen Schutz mehr, egal wie tief ich sie mir ins [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p style="text-align: justify;">Schließlich machte er mir ein unmoralisches Angebot und ich wusste einfach nicht wie ich reagieren sollte. Dieser nackte, alte, halb verrottete Mann, dieser Berg Fleisch, der sich zu mir über mein Bett beugte, mit ausgehöhlten und madigen Augen, die nach mir lüsterten.</p>
<p style="text-align: justify;">Meine Bettdecke bot keinen Schutz mehr, egal wie tief ich sie mir ins Gesicht zog. Mein kleiner Kinderkörper presste gegen das Bettgestell, nur weg von diesem stöhnenenden Monster. Doch auch wenn der Druck gegen das Holz schon lange schmerzte, machte ich keinen Mucks. Meine großen Kulleraugen sahen sich nach Schutz im Zimmer um. Ich entdeckte das Fenster. Vielleicht konnte es meine Rettung sein? &#8211; Nein, dort holte mich auch nur der Tod.</p>
<p style="text-align: justify;">Die ausgetrocknete Hand des Mannes schnappte nach mir und berührte mit einem Knöchel schon fast mein Gesicht.</p>
<p style="text-align: justify;">Sollte ich ihn beißen? Ihn erschrecken? &#8211; Kann man Untote schrecken?</p>
<p style="text-align: justify;">Aber da! Mein Schrank! Die Tür war einen Spalt breit geöffnet und wartete nur auf mich.</p>
<p style="text-align: justify;">Als der Zombiemann gerade nach meinem Hals fassen wollte, spurtete ich zum alten Holzschrank und versteckte mich im Inneren. Die Tür knallte ich mit großem Knarren und Knall hinter mir zu.</p>
<p style="text-align: justify;">Es war dunkel, stockduster, aber sicher. Vom stöhnenden Lustzombiemolch war nichts mehr zu hören. &#8211; Licht, ein wenig Licht wäre schön. Meine winzigen Füße stießen gegen etwas Metallendes auf dem Schrankboden. Ich bückte mich. Meine Hände kämpften gegen die Stoffflut der Kleider und Mäntel, bis sie das kühle Metall umfassten.</p>
<p style="text-align: justify;">Klick &#8211; Licht &#8211; Sicherheit.</p>
<p style="text-align: justify;">Doch da! Dieses schwarze Gewulst an der Rückwand. Was war das? Ich fasste danach mit geöffneter Hand. Es war weich. Es bewegte sich. Es hatte Beine! Millionen von Beinen und Körpern! Spinnen, die sich wie ein schwarzes Netz um mich ausbreiteten. Ich wollte schreien, aber sie krochen in meinen Mund, meinen Hals! Ich bekam keine Luft mehr!</p>
<p style="text-align: justify;">Plötzlich klingelte der Wecker und ich schreckte, laut nach Luft schnappend, von meinem Bett hoch. Es war alles doch nur ein Traum gewesen, was für ein Glück!</p>
<p style="text-align: justify;">Doch dann entdeckte ich einen großen Schatten. Am Ende des Bettes stand eine vermummte Gestalt, mit Messer gezückt in der Hand.</p>
<p style="text-align: justify;">
<p style="text-align: right;"><a href="http://creativecommons.org/licenses/by-nc-nd/3.0/deed.de" rel="license"><img src="http://i.creativecommons.org/l/by-nc-nd/3.0/80x15.png" alt="Creative Commons Lizenzvertrag" /></a></p>
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		<title>Der Selbstmord einer Sanduhr</title>
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		<pubDate>Mon, 13 Jun 2011 20:49:40 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Sarah</dc:creator>
				<category><![CDATA[Prosa]]></category>

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		<description><![CDATA[Die kleine Sanduhr war verzweifelt. Jeden Tag, von morgens bis abends, wurde sie minütlich auf den Kopf gestellt. Der Sand floß durch ihren Glaskörper auf und ab, sodass es sich anfühlte, als würden alle ihre Körperflüssigkeiten vom Hirn in den Fuß und wieder zurück fließen. Wusste denn niemand wie sich das anfühlte? Beim nächsten Dreher [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p style="text-align: justify;">Die kleine Sanduhr war  verzweifelt. Jeden Tag, von morgens bis abends, wurde sie minütlich auf  den Kopf gestellt. Der Sand floß durch ihren Glaskörper auf und ab,  sodass es sich anfühlte, als würden alle ihre Körperflüssigkeiten vom  Hirn in den Fuß und wieder zurück fließen.</p>
<p style="text-align: justify;">Wusste denn niemand wie sich das anfühlte?</p>
<p style="text-align: justify;">Beim  nächsten Dreher auf den Kopf hatte sie genug. Das Glas barst und der  Sand floß aus ihrem leblosen Körper. Die Qual hatte ein Ende.</p>
<p style="text-align: justify;">Der Selbstmord einer Sanduhr.</p>
<p style="text-align: justify;">&nbsp;</p>
<p style="text-align: right;"><a rel="license" href="http://creativecommons.org/licenses/by-nc-nd/3.0/deed.de"><img class="alignright" src="http://i.creativecommons.org/l/by-nc-nd/3.0/80x15.png" alt="Creative Commons Lizenzvertrag" /></a></p>
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